Präsentation der Broschüre ?Beste Beispiele. Vom Altbau zum Energiespar-modell?
Neue Broschüre zeigt 15 vorbildliche Altbaumodernisierungen
Es lohnt sich, mit bestem Beispiel voranzugehen! Dies zeigt exemplarisch die umfassende Modernisierung eines Zweifamilienhauses aus den 50er Jahren im Slevogtweg 4 (Hannover-List). Es ist eines von 15 Beispielhäusern aus der Region Hannover, die jetzt in einer Broschüre der Klimaschutzagentur und des enercity-Fonds proKlima vorgestellt werden. Das Haus von Anne und Dirk Hufnagel und ihren beiden Kindern wurde mit Passivhauskomponenten modernisiert und erreichte damit einen hervorragenden Modernisierungsstandard im Bestand. Mit einer 20 cm starken Außenwanddämmung,
3-Scheiben-Wärmeschutzfenstern und modernster Heizungs- und Komfortlüftungstechnik sowie einer Solarwärmeanlage konnte der Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser und Kochen auf unter 52 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr (kWh/m2a) gesenkt werden, das entspricht 5,2 Litern Heizöl, bei einer Wohnfläche von 224 Quadratmetern. Damit ist aus einem Altbau, der zuletzt 260 kWh jährlich für Heizung und Warmwasser verbrauchte, ein Energiesparmodell geworden. Wohnklimatisch und auch architektonisch hat das Haus mit großzügigeren Fenstern und einer Lärchenholzverschalung sowie einem neuartigen Wintergarten in Passivhaustechnologie gewonnen.
?Uns waren nachhaltige Baustoffe wichtig und eine gute Ausführungsqualität von qualifizierten und erfahrenen Fachleuten, auf die wir uns 100 Prozent verlassen konnten. Um scheinbar billigste Angebote zu feilschen, kam für uns nicht in Frage?, sagt Dirk Hufnagel.
Diese Herangehensweise findet sich bei allen vorgestellten Projekten: 7 Einfamilien-, 3 Zwei- und 5 Mehrfamilienhäusern. Modernisierungsbereiten Hausbesitzern wird damit aufgezeigt, wie viel möglich ist. Die Broschüre macht deutlich, dass angesichts dauerhaft hoher Energiepreise die Investition in die umfassende Modernisierung sinnvoll und für den Werterhalt und die Vermietbarkeit der Immobilie von großer Bedeutung ist. ?Ob in der Nachkriegszeit errichtete Einfamilienhäuser oder denkmalgeschützte Mehrfamilienhäuser ? aus jedem Haus lässt sich ein Energiesparmodell machen, wenn Hausbesitzer, Planer und Wohnungsunternehmen dieses Ziel engagiert verfolgen?, ist Manfred Görg, Leiter der Geschäftsstelle proKlima überzeugt, ?das sollte Mut machen, die Gelegenheit von ohnehin anstehenden Instandhaltungen für weiter reichende Modernisierungsmaßnahmen zu nutzen.? Förderprogramme von proKlima und der Region Hannover oder die seit 1. Februar noch günstigeren Förderkonditionen der KfW-Förderbank unterstützen Hausbesitzer.
Bei der Umsetzung in die Praxis sollten sich Hausbesitzer von Architekten oder Energieberatern beraten lassen. ?Halbherzigkeiten werden schnell bereut, wenn beispielsweise die erwartete Energieeinsparung nicht eintritt, weil Maßnahmen nicht zusammenpassen, oder wenn Folgekosten von Bauschäden anfallen. Auf eine Qualitätssicherung sollte in keinem Fall verzichtet werden?, rät Udo Sahling, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur. ?Nur das Beste ist gut genug? ? ist die Empfehlung der neuen Broschüre: ?Mit weniger sollten Sie sich nicht zufrieden geben.?
Die einzelnen Projekte können unter dem Klimaschutzportal www.klimaschutz-hannover.de heruntergeladen werden. Die kostenlose Broschüre erhalten Interessierte unter der Hotline der Klimaschutzagentur: 0180 5 623977 (0,12 ?/Min.), Mo. ? Do. 9 ? 17 Uhr.
Informationen zu Fördermöglichkeiten:
proKlima ? Der enercity-Fonds
Telefon: 0511 430-1970
E-Mail: proklima(at)enercity.de
Internet: www.proklima-hannover.de
KfW-Förderbank
www.kfw-foerderbank.de
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