Entsorgung
Lightcycle: www.lichtzeichen.de
aha: www.aha-region.de/entsorgung.html
Neukauf
Öko-Institut e.V.: www.ecotopten.de
EnergieAgentur.NRW: www.energieagentur.nrw.de/haushalt/energiesparlampen
Beleuchtungscheck
dena: www.stromeffizienz.de/stromspar-service/check-beleuchtung.html
Mehr Licht und dabei sparen
Bis zu 80% des Stromverbrauchs können bei der Beleuchtung eingespart werden. Das künstliche Licht in einer Wohnung ist im Schnitt genauso teuer wie Kochen und Backen zusammen und macht 10 % des gesamten Strombedarfs aus (Abb. unten)
Glühlampen haben zwar eine sehr geringe Leistungsaufnahme, doch was zählt sind Leistung und Nutzungszeit. Und die Nutzungszeit ist für eine Lampe im Schnitt besonders hoch. Eine normale Glühbirne wandelt etwa 90 bis 95% der elektrischen Energie in Wärme um. Nur 5 bis 10% des eingesetzen Stroms werden zu Licht.
Energiesparlampen haben eine fünfmal höhere Lichtausbeute. Das heißt: eine 11-Watt-Energiesparlampe leuchtet so hell wie eine Glühlampe mit 60 Watt Leistung. Der Verbrauch ist aber um rund 80% geringer! Energiesparlampen halten zudem rund achtmal länger als herkömmliche Glühbirnen. So sparen sie - trotz der höheren Anschaffungskosten - bares Geld (Abb. unten).
Gut zu wissen!
Welche Lichtfarbe haben Energiesparlampen?
Die meisten Energiesparlampen haben die Farbe „warmweiß“, erkennbar an der Abkürzung „ww“, der Ziffer 827 oder der Angabe in Kelvin (2700 K). Das Angebot reicht von „extra-warmweiß“ (825 / 2500 K) für Wohnräume bis „tageslichtweiß“ (865 / 6500 K) für Werkstätten und Keller.
Was ist der Lichtstrom?
Der Lichtstrom wird in der Einheit Lumen (lm) angegeben und ist ein Maß für die Lichtstärke der Lampe. Je mehr Lumen pro Watt Lampen-Leistung, desto stromsparender ist die Lampe.
Achten Sie auf das EU-Energie-Label!
Gute Energiesparlampen haben immer Klasse A. Glühlampen gehören bestenfalls zur Klasse D, manchmal auch nur zu E oder F. Halogenlampen gibt es nur in den Klassen C bis E.
Angaben auf der Verpackung:
- Lichtstärke in Lumen (lm).
- Lichtfarbe als Farbnummer (z.B. 827) oder in Kelvin (z.B. 2700 K).
- Eingangsleistungsaufnahme in Watt (W).
- Mittlere Lebensdauer in Stunden (h).
Wenn kein Licht benötigt wird, ausschalten!
Bei Lampen, die länger als 30 Min./Tag brennen, lohnt es sich, Glühbirnen durch Energiesparlampen zu ersetzen.
Häufiges Ein- und Ausschalten ist bei Markenfabrikaten kein Problem. Stiftung Warentest empfiehlt: Zwischen Aus- und Einschalten 2 Minuten warten. Bei Lampen, die besonders oft an- und ausgeschaltet werden, ist ein Vorheizfunktion empfehlenswert ("hohe Schaltfestigkeit").
Entsorgung
Kaputte Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll: Sie enthalten geringe Mengen Quecksilber und können bei Wertstoffhöfen, im Elektrohandel oder in Baumärkten abgegeben werden.
Wenn die Energiesparlampe zerbricht, öffnen Sie für ca. 30 Minuten das Fenster. Kehren Sie die Bruchstücke mit einem Blatt Papier auf. Tragen Sie dabei Handschuhe. Packen Sie alle Bruchstücke z.B. in ein Einmachglas und bringen es zum Wertstoffhof Ihrer Stadt oder Gemeinde. Benutzen Sie keinen Staubsauger, damit das Quecksilber nicht in der Raumluft verteilt wird.
Was sind Halogenlampen?
Halogenlampen sind keine Energiesparlampen. Sie verbrauchen aber ca. 15% weniger Strom als „normale“ Glühlampen. Halogenlampen eignen sich in Leuchten, die selten und nur wenige Minuten genutzt werden.
Die sparsamsten und haltbarsten Halogenleuchten sind IRC-Lampen mit Infrarotbeschichtung.
Was sind LED-Lampen?
LED-Lampen können noch stromsparender sein als Energiesparlampen. Die derzeitigen Produkte sind aber noch sehr teuer und weisen teilweise bei Leuchtstärke, Lichtfarbe, und Haltbarkeit noch Mängel auf.




