Heimlicher Stromfresser im Keller: Heizungspumpe

Stromverbrauch Heizungspumpe in Haushalt (zum Vergrößern klicken)

Heizungspumpen sorgen für den Kreislauf des Heizungswassers in Haus und Wohnung: Vom Kessel zu den Heizkörpern und dort abgekühlt wieder zurück zum Kessel. Dies geschieht das ganze Jahr über. Daher gehört die Heizungspumpe wie der Kühlschrank zu den Dauerläufern im Haushalt. Aber: Da sie oft unscheinbar im Keller hängt, wird sie nicht wahrgenommen und der Stromverbrauch ist meistens nicht bekannt. Dieser kann vor allem bei älteren Modellen enorm hoch sein.

Tipps und Tricks

Ältere Pumpen sind meistens 1 bis 2 Stufen zu hoch eingestellt. Stellen Sie die Pumpe auf die niedrigste mögliche Stellung ein, bei der die Wohnung noch warm wird.

Pumpe in der warmen Jahreszeit ausschalten und nur ca. 1-mal pro Monat kurz einschalten, um ein „Festfressen“ zu vermeiden.

Der hydraulische Abgleich der Heizanlage sorgt dafür, dass nur die tatsächlich benötigte Wassermenge in die zu beheizenden Räume transportiert wird. Dies verringert die Arbeit der Pumpe und spart dadurch Strom. Fragen Sie Ihren Heizungsfachmann.

Tipps zum Neukauf

Vergleich von neuer und alter Heizungspumpe (zum Vergrößern klicken)
EU-Label für Heizungspumpen (zum Vergrößern klicken)

Heizungspumpen sind langlebig. Ein Austausch lohnt sich auch bei noch funktionierenden Alt-Pumpen (s. Abb. links).

Achten Sie auf das EU-Label (s. Abb. links): Am sparsamsten sind geregelte Hocheffizienzpumpen, die mit Klasse A gekennzeichnet sind.

Bei Neukauf eines Heizkessels ist die Heizungspumpe oft integriert. Fragen Sie daher vorab nach der Effizienzklasse.