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Klimaschutz-Aktionsprogramm Laatzen
Mit einer vielversprechenden Veranstaltung startete das Klimaschutz-Aktionsprogramm (KAP) der Stadt Laatzen am 12. April 2011 im Forum des Erich-Kästner-Schulzentrums. Mehr als 100 Laatzenerinnen und Laatzener, darunter Vertreter aus Politik und Wirtschaft, verfolgten interessiert die einleitenden Vorträge und steuerten bereits konkrete Vorschläge zu den Inhalten des Programms bei.
Klimaschonende Mobilität, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie mehr Energieeffizienz in Wirtschaft, Handel und Handwerk stehen im Fokus des Klimaschutz-Aktionsprogramms. Weitere Themen sind energieeffizientes Bauen und Modernisieren sowie Klimaschutzmaßnahmen, die sich von jedem Einzelnen im Alltag umsetzen lassen.
Bis zum Frühjahr 2012 erarbeiteten die Bürgerinnen und Bürger zusammen mit der gemeinnützigen Klimaschutzagentur und der Verwaltung in Arbeitsgruppen ein umfassendes Maßnahmenpaket, das in den kommenden Jahren als Klimaschutz-Fahrplan dienen soll. Auch die lokalen Energieversorger E.ON Avacon AG und Stadtwerke Hannover AG bringen sich als Kooperationspartner in das Klimaschutzvorhaben ein. Langfristig strebt Laatzen an, bis 2050 den CO2-Ausstoß von derzeit rund neun Tonnen pro Einwohner und Jahr auf klimaverträgliche zwei Tonnen zu senken.
Finanziert wird das Programm zu 60 Prozent durch Bundesfördergelder der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Den Eigenanteil von 40 Prozent tragen die Kooperationspartner Stadt Laatzen, Stadtwerke Hannover sowie E.ON Avacon zu gleichen Teilen.
In verschiedenen Arbeitsgruppen, Themenabenden und Informationsveranstaltungen wurden in den vergangenen Monaten Ideen gesammelt, die nun in einem Bericht zusammengefasst werden. Interessierte sind herzlich eingeladen weiter am Klimaschutz in Laatzen zu arbeiten!
Sieben Konzepte für ein effizientes Rathaus

- Die Modelle, die die Studenten angefertigt haben, wurden in Laatzen präsentiert und erläutert - auch Bürgermeister Thomas Prinz interessierte sich sehr für die Ideen.
Die energetische Modernisierung des Rathauses Laatzen war Thema einiger Studenten der Leibniz Universität Hannover, Fakultät für Architektur und Landschaft, Institut für Entwerfen und Konstruieren. Am 24. April wurden die Ergebnisse der Öffentlichkeit im Forum des Erich-Kästner-Schulzentrums in Laatzen vorgestellt und erläutert.
Das studentische Semesterprojekt wurde im Rahmen des Klimaschutz-Aktionsprogramms der Stadt initiiert, unterstützt wurde es von der E.ON Avacon AG, dem enercity-Fonds proKlima und der Klimaschutzagentur Region Hannover.
Aufgabe der Studenten war es, ein Gesamtkonzept für die energetische Sanierung des Gebäudes zu erarbeiten. Als Prototyp eines Verwaltungsgebäudes aus den 70er Jahren stand das Laatzener Rathaus dafür „Modell“. Es galt, Arbeitsbedingungen, Energieeffizienz und die Versorgung mit regenerativen Energien in Einklang zu bringen. Zusätzlich sollte das Erscheinungsbild des Gebäudes aufgewertet werden. Anhand von Modellen werden die sieben Gruppen ihre Ergebnisse präsentieren.



