Sonderseite "Kommunen für Klimaschutz"

Erschienen am 10.3.2009 in den Heimatzeitungen in HAZ und NP: Anzeiger für Burgdorf, Lehrte, Sehnde & Uetze, Calenberger Zeitung, Deister-Anzeiger, Leine-Nachrichten, Leine-Zeitung, Nordhannoversche Zeitung

 

 

Es tut sich was in der Region: Viele Städte und Gemeinden wollen politische Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen, indem sie eigene lokale Klimaschutz-Aktionsprogramme (KAP) erarbeiten. Die wichtigste Antriebskraft dafür sind die Bürger und lokale Interessenverbände.

Was ist ein KAP?

Steigende Energiekosten und die politische Selbstverpflichtung, den CO2-Ausstoß bis 2020 spürbar zu senken, stellen Kommunen vor große Herausforderungen. Es bedarf verbindlicher Planungen und Zielvorgaben, die von möglichst vielen Bürgern mitgetragen werden. Die Klimaschutzagentur Region Hannover hat für die Entwicklung und Umsetzung von Klimaprogrammen deshalb ein Konzept erstellt und bietet Städten und Gemeinden der Region ihre Unterstützung an. Als Ergebnis der lokalen Klimaschutz-Aktionsprogramme wird ein Maßnahmenpaket erstellt, das konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigt.  Klimaschutz wird dabei auch als aktive Wirtschaftsförderung für lokale Dienstleister und Handwerker verstanden.

Ziele und Vorgehen auf einen Blick (PDF, 50 KB)

Wie entsteht ein KAP?

Die Erarbeitung eines umfassenden KAP erfolgt in enger Abstimmung mit den Akteuren der kommunalen Verwaltung und lokaler Interessenverbände. Im ersten Schritt werden Zielvorstellungen formuliert sowie eine Emmissionsbilanz der Kommune erstellt. Dann folgt die Erarbeitungsphase, zu der u.a. Beratungsaktionen und Bürgerarbeitsgruppen gehören. Als Ergebnis wird ein Maßnahmenkatalog erstellt, der zur Abstimmung in die politischen Gremien eingebracht wird. Kurzfristige Maßnahmen sollen bis 2012 umgesetzt werden, für mittel- und langfristige Vorhaben gilt das Jahr 2020 als Zielmarke.

Entwicklungsphasen auf einen Blick (PDF, 50 KB)

Wer macht was?

Neben der Klimaschutzagentur und den Kommunen sind auch die Energievesorger der jeweiligen Kommune an den Klimaschutz-Aktionsprogrammen beteiligt. Die Zusammenarbeit wird durch Kooperationsvereinbarungen geregelt. Die Klimaschutzagentur übernimmt die Moderation und die inhaltliche Begleitung der Arbeitsgruppen, die auf Bürger- und Verwaltungsebene gebildet werden. Das gesamte Potenzial, das Know-how und die Ideen aller gesellschaftlichen Gruppen sollen mobilisiert und genutzt werden. Unterstützend dazu bringt die Klimaschutzagentur Beratungskampagnen wie "Gut beraten starten" und "e.coBizz" ein.

Wer macht was auf einen Blick (PDF, 1 MB)

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