Stand-by-Rechner
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Surfen und sparen
Wer bei der Nutzung von Computer, Laptop, Scanner und Drucker Strom und Geld sparen will, sollte darauf achten, dass ausgeschaltete Geräte nicht zu heimlichen Stromfressern werden. Denn: Aus ist nicht gleich aus!
Viele Geräte werden nach dem Benutzen in den Bereitschaftsmodus („Stand-by“) geschaltet. Das heißt: Funktionen bleiben aktiv, um z. B. durch Drücken einer Taste das Gerät schnell wieder zu benutzen. Das kostet pro Watt und Jahr ca. 1,84 € (Strompreis: 21ct/kWh).
Automatische Energiesparfunktionen („Power Management“ „Energieoptionen“ „Strom sparen“) am Computer aktivieren. Dann werden automatisch Komponenten des Computers nach einstellbaren Zeiten bei Nicht-Gebrauch abgeschaltet oder in einen Zustand mit niedrigerem Stromverbrauch versetzt.
- bei Windows: Start --> Systemsteuerung --> Energieoptionen
- bei Mac: Systemeinstellungen --> Energie sparen (Symbol Glühbirne)
Stand-by: Während kürzeren Pausen aktivieren. Neben dem Abschalten von Monitor und Festplatte werden noch weitere Teile des Rechners abgeschaltet oder in einen energiesparenden Zustand versetzt. Ein Computer verbraucht dann ca. 80% weniger Strom als im Normalbetrieb.
Ruhezustand: Während längerer Pausen aktivieren. Schaltet praktisch den Computer aus, nachdem alle im Arbeitsspeicher befindlichen Daten auf der Festplatte gespeichert wurden. Wenn Sie den Computer aus dem Ruhezustand wieder aktivieren, wird der Desktop genau so wiederhergestellt, wie Sie ihn zuletzt verwendet haben. Ein Computer verbraucht dann ca. 90% weniger Strom als im Normalbetrieb.
Einstellung der Energieoptionen: Die vom Umweltbundesamt empfohlenen Einstellungen sind beim einem Desktop-Computer bzw. einem Laptop im Netzbetrieb oder ein Laptop im Akkubetrieb unter Windows XP etwas unterschiedlich. Meistens muss die Nutzung des Ruhezustandes erst zusätzlich in den Energieoptionen aktiviert werden:
Drucker/ Scanner: verbrauchen unnötig Strom, wenn sie im Stand-by sind. Daher: Mit schaltbarer Steckerleiste vom Stromnetz trennen, wenn sie nicht gebraucht werden.
Tintenstrahldrucker sollten nicht zu häufig vollständig vom Netz getrennt werden. Bei einigen Geräten wird jedes Mal der Druckkopf gereinigt, wenn sie wieder mit dem Netz verbunden werden. Das kostet Tinte und Strom. Schauen Sie in der Bedienungsanleitung nach, ob ihr gerät dazugehört!
Schein-Aus-Zustand: Die Geräte verbrauchen Strom, obwohl sie „scheinbar“ ausgeschaltet sind. Dagegen hilft eine schaltbare Steckdosenleiste, die den Stromzufluss vollständig unterbindet.
Tipps zum Neukauf
Laptops und Netbooks sind wesentlich stromsparender als Desktop Computer: Im Vergleich zu PCs mit Flachbildschirm verbrauchen sie um bis zu 80% weniger Strom.
Ausstattung: Passen Sie die Ausstattung ihrem Bedarf an. Je mehr leistungsstarke Komponenten (Grafikkarte, Prozessor,…) gewählt werden und je größer der Bildschirm ist, desto mehr Strom wird in der Regel verbraucht.
Gütesiegel: Achten Sie beim Kauf eines Monitors auf das Energy Star Label und das TCO’03-Gütesiegel. Diese Geräte sind besonders stromsparend, arbeitsfreundlich und recyclingfähig
Bei Computern ist Nachrüsten oft günstiger als Neukauf (z.B. Arbeitsspeicher oder Grafikkarte).
Flachbildschirme verbrauchen ca. 70% weniger Strom als vergleichbare Röhrenmonitore.
Achten Sie beim Kauf von Druckern auf den Stromverbrauch. Der Stand-by-Verbrauch ist bei Geräten, die nicht komplett vom Netz getrennt werden dürfen, entscheidend.
Laserdrucker verbrauchen meistens mehr Strom als Tintenstrahldrucker








