Fastenzeit einmal anders: Stromfasten
Idee
Die christliche Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag ist traditionell eine Zeit, in der der bewusste Umgang mit Konsumgütern ins Bewusstsein vieler Menschen rückt. Auch Strom ist ein alltägliches Verbrauchsgut, das aber nur scheinbar unbegrenzt zur Verfügung steht. Die Energiereserven werden knapper, die Preise für Strom steigen. Mit dem Stromfasten will die gemeinnützige Klimaschutzagentur Region Hannover Menschen dazu anregen, ihre Gewohnheiten beim täglichen Stromverbrauch zu überdenken und sich nachhaltig mit den Themen Energieeffizienz und Klimaschutz auseinanderzusetzen. Im Vordergrund steht dabei aber nicht der Verzicht, sondern der bewusste Umgang mit Strom.
2012 wurde das Stromfasten im Kirchenkreis Burgdorf angeboten, zu dem die Kommunen Burgdorf, Sehnde, Lehrte und Uetze gehören. Lokale Kirchengemeinden und der Kirchenkreis unterstützten die Aktion. Grundsätzlich steht die Teilnahme am Stromfasten aber allen Bürgern offen, unabhängig von Kirchenzugehörigkeit oder Konfession. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Haushalte beschränkt.
Ablauf
Diejenigen, die sich entscheiden beim Stromfasten mitzumachen, werden vor Beginn der Fastenzeit kostenlos beraten. Energiesparberater zeigen dann, wie sich im Haushalt mit einfachen Mitteln Strom einsparen lässt und wo sich bislang unerkannte Stromfresser verbergen. Bei Bedarf erhalten die Stromfaster ein kostenfreies Starterpaket mit Energiesparlampen und schaltbaren Steckerleisten, die sofort eingebaut werden können.
Im Verlauf der 40-tägigen Fastenzeit lesen die Stromfaster wöchentlich am Sonntag ihren Stromzähler ab und lassen die so gesammelten Daten nach dem Ostersonntag der Klimaschutzagentur zukommen, die diese auswertet und grafisch aufbereitet, um die Einspareffekte zu verdeutlichen.
Rückblick 2012
Den Ergebnisbericht als PDF können Sie hier herunterladen (bitte klicken).

