Klimaschutz in Pattensen

Die Stadt Pattensen möchte in eine klimafreundliche Zukunft starten, das haben Politik und Verwaltung mit der Erarbeitung des Klimaschutz-Aktionsprogramms beschlossen. Nun geht es an die Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen.

E-Mobile erweitern den Fuhrpark der Stadt.

So hat die Stadt bereits alle 1.500 Straßenlaternen auf energiesparende und langlebige LED-Technik umgestellt. Außerdem liefern Blockheizkraftwerke Strom und Wärme für das Hallen- und Freibad und die Grundschule Pattensen-Mitte.

Die nächsten großen Projekte  sind der Neubau und die Sanierung der Ernst-Reuter-Schule sowie der Rathausneubau. Auch dabei spielen der Klimaschutz und somit das Energiesparen wesentliche Rollen.

Die Stadtversorgung Pattensen (SVP) als Eigentümerin der Gas- und Stromnetze  – Gesellschafter sind die avacon AG und die Stadt Pattensen – fördert seit dem 1.1.2015 die energetische Sanierung von Wohngebäuden. Mehr Informationen finden Sie hier.

Zudem sind die Mitarbeiter der Stadtverwaltung auf "leisen Reifen" unterwegs: Denn die Stadt Pattensen setzt Elektrofahrzeuge in ihrem kommunalen Fuhrpark ein. Der Einsatz erfolgt im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität und wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und ist mittlerweile das aktuell größte Vorhaben zur Erprobung von Elektrofahrzeugen in öffentlichen Fuhrparks. Der zwei Jahre andauernden Modellversuch soll die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen in den Kommunen testen.

In der Wettbewerbssaison 2015 hat Pattensen zum ersten Mal am regionsweiten Klima-CO2NTEST teilgenommen und sich den ersten Platz in der Disziplin Windenergie in der ländlichen Kategorie gesichert.

Klimaschutz-Aktionsprogramm für Pattensen

Mit ihrem Klimaschutz-Aktionsprogramm hat die Stadt Pattensen einen Leitfaden in ihre klimafreundliche und damit lebenswerte Zukunft erarbeitet. Die 2012 und 2013 unter Mitwirkung vieler engagierter Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibender sowie der Klimaschutzagentur Region Hannover entwickelten Maßnahmen haben ein großes Ziel: Klimaneutralität im Jahr 2050. Das bedeutet, dass die Kommune insgesamt pro Einwohner und Jahr nicht mehr als zwei Tonnen CO2 produzieren dürfte. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 lag der Wert bei 7,1 Tonnen. Um das Ziel zu erreichen, wurden und werden eine Reihe von Maßnahmen und Projekten angeschoben.

Schwerpunktthemen des KAP sind unter anderem Energieeinsparungen und Effizienzsteigerungen in Privathaushalten und Unternehmen, der Ausbau regenerativer Energieträger, energetische Modernisierung der Gebäude, klimaschonende Siedlungsentwicklung sowie klimafreundliche Mobilität.