e.coSport – Energetische Sportstättensanierung & Umweltberatung in der Region Hannover

Was kann für Umwelt- und Klimaschutz getan werden, wer hilft mit Rat und Tat und wo gibt es Zuschüsse, wenn die Vereinsgebäude modernisierungsbedürftig sind? Bei diesen Fragen hilft das Projekt „e.coSport – Energetische Sportstättensanierung & Umweltberatung in der Region Hannover“ weiter. Es bietet Vereinen individuelle, unabhängige Beratungen und finanzielle Zuschüsse an. So werden Sportvereine fit für die Zukunft und tragen gleichzeitig zum Klimaschutz bei!

Baustein 1: Energetische Sportstättensanierung

In einem Boot für den Klimaschutz (v.l.): die Umweltdezernenten von Stadt und Region Hannover, Sabine Tegtmeyer-Dette und Prof. Dr. Axel Priebs sowie Prof. Dr. Timm Eichenberg, erster Vorsitzender des HRC.

Im ersten Schritt analysieren Fachberaterinnen und -berater kostenlos die Einsparmöglichkeiten für Energie und Wasser der entsprechenden Vereinsgebäude. Hierfür wird eine IST-Analyse in den Bereichen Wärmedämmung, Heizung, Lüftung, Strom, Solarenergie-Einsatz und Wassersparmaßnahmen erstellt und die Ergebnisse mit dem Vereinsverantwortlichen persönlich besprochen.

Entscheidet sich der Verein daraufhin für eine Sanierung, folgt Schritt 2: Die Beraterinnen und Berater erstellen einen Sanierungsplan, in dem die vom Verein gewählten Maßnahmen wirtschaftlich betrachtet werden. Sowohl der Investitionsbedarf als auch die Energiekosteneinsparung werden ermittelt. Aus dem Kosten- und Finanzierungsplan sind die gesamten Kosten für alle Maßnahmen ersichtlich. Wie viel muss der Verein selbst finanzieren, welche Zuschüsse sind bei Stadt oder Region Hannover oder bei den Sportbünden zu beantragen.  Der Verein erklärt sich durch eine Einverständniserklärung ab Schritt 2 bereit, drei Prozent der Bausumme, max. 1.500 Euro, als anteilige Beratungskosten für den Schritt 2 und 3 nach Beendigung der e.coSport-Maßnahme zu zahlen.

In der Umsetzungsphase (Schritt 3) unterstützen die Beraterinnen und Berater den Verein kontinuierlich während des gesamten Sanierungsprozesses. Hierzu gehören beispielsweise das Einholen und Auswerten von Angeboten und Kostenvoranschlägen, die Beantragung von Fördermitteln und die Organisation der Eigenleistung. Der Verein wird bei der öffentlichkeitswirksamen Darstellung der durchgeführten Maßnahmen unterstützt.

Baustein 2: Umweltberatung

Parallel zum ersten Baustein wird eine Umweltberatung im Verein durchgeführt. Dieser Baustein ist für den Verein kostenfrei und beinhaltet folgende Beratungsfelder:

  • Energetische Beratung zu nicht-investiven bzw. gering-investiven Maßnahmen wie beispielsweise Innen- und Außenbeleuchtung, Heizungsoptimierung und Warmwasserverbrauch und elektrische Geräte
  • Abfallberatung
  • Naturschutz
  • Nutzerverhalten.

Im ersten Schritt wird ein Kurzbericht mit einem Maßnahmenkatalog erarbeitet, der mit dem Verein abgestimmt wird. Im zweiten Schritt setzt der Verein Punkte des Maßnahmenkatalogs um und bindet dabei möglichst viele Mitglieder ein.

Projektpartner

Neben den Projektträgern Landeshauptstadt und Region Hannover beteiligen sich am Projekt der Regionssportbund, der Stadtsportbund Hannover, proKlima - der enercity-Fonds, der Zweckverband Abfallwirtschaft (aha) und als Projektkoordination U.plus Agentur für Umweltkommunikation des Umweltzentrums Hannover e.V.