Stromsparen beim Wäschewaschen

Wäschewaschen: Sauber gespart!

  • Bei gering-verschmutzter Wäsche genügen 30 oder 40°C. Normal verschmutzte Koch- und Buntwäsche wird bei 60°C sauber und Bakterien werden ebenfalls abgetötet. Auf Kochwäsche mit 90°C kann heutzutage durch den Einsatz moderner Waschmittel verzichtet werden.
  • Sparprogramme verringern die Waschtemperatur und den Stromverbrauch.
  • Nur mit voll beladenen Maschinen waschen. Daher: Richtige Füllmenge in Bedienungsanleitung nachlesen.
  • Vorwäsche nur bei stark verschmutzter Wäsche nutzen.
  • Je höher die Waschtemperatur, desto teurer ist das Waschen! Einen Überblick zu Stromverbrauch und Kosten bietet die Tabelle (s. Abb. rechts).
  • Waschmittel nicht überdosieren, sonst schalten die meisten Geräte einen Zusatzspülgang. Dosieren Sie gemäß Verschmutzung und Wasserhärte.
  • Vermeiden Sie unnötigen Stand-by-Verbrauch. Wenn Sie die Waschmaschine nicht benutzen, trennen Sie diese komplett vom Stromnetz. Der durch Aqua-Stop oder Zeitschaltuhr verursachte Stromverbrauch wird so vermieden. Also: Stecker ziehen oder schaltbare Zwischen-Steckdose nutzen.
  • Achtung: Haben Sie eine Waschmaschine mit elektrischem Aqua-Stop, dann auch den Wasserhahn zudrehen (beachten Sie die Hinweise in der Bedienungsanleitung).

Tipps zum Neukauf von Waschmaschinen

EU-Energielabel
  • Wählen Sie beim Neukauf Geräte mit einer möglichst hohen Energieeffizienzklasse und hohen Effizienzklassen bezüglich Wasch- und Schleuderwirkung! Diese finden Sie auf dem EU-Energie-Label (s. Abb. rechts). Die Mehrkosten bei der Anschaffung rechnen sich nach wenigen Jahren durch die eingesparten Stromkosten. Die derzeit höchste Energieeffizienzklasse ist A+++.
  • Schätzen Sie ab, wie viel Wäsche bei Ihnen anfällt und wählen Sie eine Waschmaschine mit benötigtem Füllgewicht (z.B. sechs Kilogramm). Das maximale Füllgewicht ist auch auf dem EU-Label angegeben. Für kleine Haushalte lohnt sich vielleicht ein Gerät mit nur drei Kilogramm Füllgewicht.
  • Achten Sie auf Spar- oder Eco-Programme und eine Mengenautomatik.
  • Wenn Sie einen Trockner einsetzen, sollten Sie eine Waschmaschine mit einer möglichst hohen Schleuderwirkung kaufen.
  • Achten Sie auf den Stand-by-Verbrauch.
  • Achten Sie auf eine Garantie gegen Wasseraustritt über die gesamte Lebensdauer.

Wäschetrocknen in der Sonne

  • Am sparsamsten trocknet die Wäsche auf der Leine. Wer seine Wäsche also im Freien oder einem belüfteten Heizungsraum aufhängt, verbraucht gar keine Energie.
  • Wenn doch der Trockner zum Einsatz kommen muss, dann schon beim Waschen eine hohe Schleuderzahl wählen. Eine Schleuderzahl von 1400 U/min spart gegenüber 1000 U/min pro Trockenvorgang bis zu 25 Prozent Strom.
  • Regelmäßig das Flusensieb reinigen. Ein verschmutztes Sieb verlängert die Trockenzeit.
  • Bügelwäsche kann Restfeuchte behalten und muss nicht schranktrocken sein.
  • Vermeiden Sie unnötigen Stand-by-Verbrauch. Wenn Sie den Wäschetrockner nicht benutzen, trennen Sie diesen komplett vom Stromnetz. Also: Stecker ziehen oder schaltbare Zwischen-Steckdose nutzen.

Tipps zum Neukauf von Wäschetrocknern

  • Wählen Sie beim Neukauf Geräte mit einer möglichst hohen Energieeffizienzklasse! Diese finden Sie auf dem EU-Energie-Label. Die Mehrkosten bei der Anschaffung rechnen sich nach wenigen Jahren durch die eingesparten Stromkosten. Die derzeit höchste Energieeffizienzklasse bei Wäschetrocknern ist A+++.
  • Wählen Sie die Größe passend zur Waschmaschine.
  • Kondensationstrockner sind für Wohnungen besser geeignet als Abluftgeräte.
  • Bei Kondensationstrocknern empfehlen sich Geräte mit energiesparender Wärmepumpentechnik. Diese senkt den Stromverbrauch um 40 bis 50 Prozent.
  • Ablufttrockner gibt es auch gasbetrieben. Bei vorhandenem Gasanschluss, sind sie die sparsamste Trockenmethode.
  • Informieren Sie sich über den Stand-by-Verbrauch einer eventuell vorhandenen Zeitschaltuhr.