BildungHemmingen | 13.01.2017

Aktionswoche "Ohne Strom" in Hemminger Kitas

Elektrizität ist Teil unseres Alltags, doch wie fühlt sich ein Tag ohne Strom an?

Die Kinder der Igel-Gruppe hatten viel Spaß mit Haushaltsgeräten von früher.

v.l.: Kita-Mitarbeiterin Wiebke Fricke, Raphaela Saltori (Avacon AG), Andrea Werneke (Klimaschutzagentur), Axel Schedler (Stadt Hemmingen), Frank Glaubitz (Avacon AG) und Bettine Straube (Stadt Hemmingen).

Das haben vier Kitas in Hemmingen ausprobiert, so auch im Harkenblecker Spielgarten. Dort haben die Kinder zunächst vorbereitend mit der Erzieherin Wiebke Fricke erkundet, wo und für was überhaupt in der Kita Strom gebraucht wird. Am 12. Januar wurden dann kreative Ideen ausprobiert, wie man ohne Elektrizität kochen, spielen oder den Gruppenraum erleuchten kann. Beispielsweise kamen handbetriebene Taschenlampen und ein Campingkocher zum Einsatz. Großen Spaß hatten die Kinder beim Ausprobieren von stromlosen Haushaltsgeräten von früher.

Bei einem Besuch in Harkenbleck lobte Axel Schedler, Fachbereichsleiter Bau und Umwelt der Stadt Hemmingen, das Engagement der Kitas. Gemeinsam mit Andrea Werneke von der Klimaschutzagentur und Frank Glaubitz von der Avacon AG wollte er sich vor Ort einen Eindruck von dem Aktionstag machen.

Neben dem Harkenblecker Spielgarten beteiligten sich noch die Kita Hiddestorf, der Hort Hemmingen-Westerfeld und der Kindergarten Wilkenburg mit eigenen Aktionen an der Aktionswoche – etwa Lagerfeuer mit Stockbrotbacken.

Die gemeinnützige Klimaschutzagentur hat die Aktion mit finanzieller Unterstützung des Netzbetreibers Avacon initiiert und im vergangenen Herbst einen Vorbereitungsworkshop mit dem Erziehungsfachkräften durchgeführt. Die Förderung der Aktionswoche unterstützt das Klimaschutzengagement der Stadt Hemmingen, die bereits 2010 ihr individuelles Klimaschutz-Aktionsprogramm erarbeitet hat und sich aktiv um die Reduktion der Treibhausgasemissionen bemüht. Dazu gehört auch, das Umweltbewusstsein von Kindern zu wecken.