Umweltverträgliche MobilitätUmweltverträgliche Mobilität | 08.06.2016

Dritte Dauerzählstelle für den Radverkehr in Hannover in Betrieb genommen

Stadt und Region Hannover wollen mehr über die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer erfahren. Deshalb gibt es das von der Region Hannover über die „Leuchtturmrichtlinie“ für regional bedeutsame Klimaschutzvorhaben geförderte Projekt Dauerzählstellen der Landeshauptstadt Hannover.

Foto: Sandra Wille/Region Hannover

Am 8. Juni haben Prof. Dr. Axel Priebs, Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover und Heiko Efkes (Foto), Radverkehrsbeauftragter der Landeshauptstadt Hannover, am Maschsee gemeinsam die dritte elektronische Zählstelle für den Radverkehr im Stadtgebiet in Betrieb genommen. An drei der Hauptrouten des Radverkehrs in der Innenstadt – an der Langen Laube, am Friedrichswall und jetzt auch am Maschsee – ist je ein Gerät mit einer digitalen Informationstafel installiert worden. Die Werte werden gespeichert und in einer Datenbank abgelegt. Damit sollen Erkenntnisse für die Entwicklung des Radverkehrs sowie über das Nutzerverhalten gewonnen werden.

Die Region Hannover will mehr Menschen fürs Radfahren begeistern. Bis 2025 sollen im Durchschnitt 21 Prozent aller Wege in und um Hannover mit Tritt aufs Pedal zurückgelegt werden. „Mit der öffentlichen Dokumentation durch die Dauerzählstellen wollen wir noch stärker auf das klimaneutrale Radfahren aufmerksam machen und zum Mitradeln motivieren. Denn das ambitionierte Ziel einer klimaneutralen Region Hannover bis zum Jahr 2050 lässt sich nur erreichen, wenn es auch einen Bewusstseinswandel für einen klimafreundlichen Lebensstil gibt“, sagte Prof. Dr. Axel Priebs, der selbst gern das Fahrrad nutzt und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen ist, bei der Inbetriebnahme. Die Region Hannover fördert die drei in Hannover installierten Dauerzählstellen mit 39.000 Euro. Sie sind Teil eines größeren Zählstellennetzes.

Förderrichtlinie für Projekte mit „Leuchtturmcharakter“
Die Region Hannover vergibt die Zuschüsse auf Basis der Richtlinie zur Förderung regional bedeutsamer Klimaschutzvorhaben. Für den Förderzeitraum 2016 können Einwohnerinnen und Einwohner und Kommunen der Region Hannover sowie Unternehmen, Vereine und Verbände mit Sitz in der Region Hannover noch bis zum 31. Juli 2016 Anträge bei der Klimaschutzleitstelle der Region stellen. Alle wesentlichen Informationen sind übersichtlich im Faltblatt „Regional bedeutsame Klimaschutzvorhaben – Leuchtturmprojekte gesucht“ zusammengefasst. Es steht, zusammen mit der Förderrichtlinie und dem Antragsformular, auf www.klimapaket2020.de unter dem Menüpunkt „Förderprogramme“ bereit. Interessierte können das Faltblatt auch per E-Mail an klimaschutzleitstellespamfilter@region-hannoverspamfilter.de kostenfrei anfordern.