Akteure & PartnerHannover | 26.11.2015

Poetry Slam: Im Zeichen des Klimas

Treibhauseffekt, Klimawandel, schmelzende Polkappen – und was ist eigentlich ein CO2-Fußabdruck? Mehr als 400 Klimafreundinnen und -freunde fieberten mit, als am Freitag, 20. November 2015, der diesjährige Poetry-Slam-Champion der Region Hannover dichtend ausgefochten wurde. Acht Poetinnen und Poeten traten bei der Dichterschlacht im Regionshaus an und reimten sich ins Herz des Publikums, wo sonst über regionale Klimapolitik debattiert wird.

Die Gewinner (v. li.), Robert Kayser (3. Platz), Lisa Schøyen (1. Platz) und Julia Ustinski (2. Platz), mit dem Regionspräsident der Region Hannover Hauke Jagau. (Foto: Ulrich Pucknat / Region Hannover)

Strahlende Siegerin ist Lisa Schøyen aus Bremen – sie nahm Ruhm, Ehre und den gläsernen Mikrophon-Pokal mit nach Hause. Nur knapp setzte sich die 20-jährige Slam Poetin Schøyen im Finale gegen die Titelverteidigerin Julia Ustinski (2. Platz) und Lokalmatador Robert Kayser (3. Platz) aus Hannovers Nordstadt durch.

Die Dichterschlacht „Im Zeichen des Klimas“ war der zweite Poetry Slam der Region Hannover. Organisiert werden die Dichterschlachten vom Aufgabenbereich Politische Bildung, diesmal in Kooperation mit der Klimaschutzleitstelle der Region und der Klimaschutzagentur Region Hannover. Neben den Finalisten gingen der frischgebackenen niedersächsisch-bremischen Poetry-Slam-Meister Sim Panse aus Bremen, Nachhaltigkeits-Slammerin Conni Fauck aus Rotenburg, die Umweltfreunde Johannes Weigel und Peter Märtens aus Hannover sowie Bernard Hoffmeister aus Düsseldorf an den Slam-Start. Dabei ging es heiß her – einen kühlen Kopf bewahrten die Slam-erfahrenen Autoren, Journalisten und Kulturveranstalter Henning Chadde und Jörg Smotlacha, die durch den Abend führten.

Poetry Slam bedeutet sinngemäß „Dichterschlacht“ und ist ein literarischer Vortragswettbewerb, dem formal keinerlei Grenzen gesetzt sind: Von Stand-Up-Reimen und literarischer Comedy über Lyrik, Rap und Performance-Prosa bis zur klassischen Kurzgeschichte ist alles erlaubt. Über Sieg oder Niederlage entscheidet das Publikum.