Hannover | 17.09.2019

Solare Energiewende vom Firmendach

e.coBizz-Fachforum am 17. September zeigte viele regionale Beispiele aus der Praxis.

Die Referenten des Fachforums. Foto: Mirko Bartels

Wie die „solare Energiewende vom Firmendach“ funktionieren kann, wurde am 17. September bei einem Fachforum für Unternehmen bei der Handwerkskammer Hannover (HWK) anhand von vielen regionalen Beispielen aus der Praxis gezeigt. Bei der Begrüßung durch den Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover, Peter Karst sowie dem Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Region Hannover, Udo Sahling, wurde deutlich, dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit zwar echte Herausforderung für Betriebe und Ausbildung im Handwerk sind – die aber durchaus lösbar sind.Anschließend präsentieren Energieexperten und Anwender - vom Handwerksbetrieb- oder Logistikunternehmen bis hin zu einem Autohaus aus der Region Hannover – ihre innovativen technischen Lösungen und zeigten wie vielfältig sie die Energie der Sonne zum Heizen, Kühlen oder zur Stromerzeugung nutzen. Dabei wurde vielfach das Thema E-Mobilität mitgedacht. Wie es auch ohne Auto geht, berichtete Bäckermeister Christian Lecht aus Hannover, der ein Lastenrad für den Warentransport nutzt.

Frank-Peter Ahlers von der Handwerkskammer Hannover stellte den gut 100 Teilnehmenden die „Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz“ (MIE) vor, in deren Rahmen auch ein Energiebuch entwickelt wurde, um die Kosten unterjährig im Blick zu behalten. „Betriebe haben mit dem Energiebuch nicht nur die Möglichkeit Geld zu sparen, sondern können gleichzeitig ihre Umweltbilanz verbessern - ein echter Mehrwert also, der zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit beiträgt“, so Ahlers.

Des Weiteren gab es Informationen zu Förderangeboten in der Region Hannover. In der Netzwerkpause könnten sich die Teilnehmenden an Infoständen informieren und ihre individuellen Fragen stellen.

Veranstalter waren die Klimaschutzagentur, der enercity-Fonds proKlima und die HWK.

Link zur MIE: https://www.hwk-hannover.de/artikel/jahresabrechnung-zu-hoch-23,0,4856.html