Hannover | 26.05.2020

Stadtbahnhaltestelle Roderbruch: Fahrradgarage kann gebucht werden

Region und Landeshauptstadt Hannover geben Abstellanlage frei

v.l.n.r.: Henning Hoffmann, Bezirksbürgermeister Buchholz-Kleefeld; Conrad Vinken, Leiter des Fachbereichs Verkehr Region Hannover; Andreas Bode, Leiter Fachbereichsleiter Tiefbau Landeshauptstadt Hannover; Ursula Nordiek, Betriebsleitung Step gGmbH; Heiko Efkes, Radverkehrsbeauftragter der Landeshauptstadt Hannover. Foto: Region Hannover/Daryl Aiple

Hannover-Roderbruch. Am Stadtbahnendpunkt Roderbruch der Linie 4 ist die erste abschließbare Abstellanlage für Fahrräder an einer Haltestelle des Nahverkehrs in der Landeshauptstadt Hannover in Betrieb gegangen. Unter einem Dach mit gesichertem Zugang ist auf über 70 Quadratmetern Platz für 40 Fahrräder an 20 Anlehnbügeln.

Die Schlüsselausgabe, die Kontrolle der Berechtigung sowie die Verkehrssicherung und Hausmeistertätigkeiten liegt in Händen der Step gGmbH.

Die Nutzung der neuen Fahrradgarage ist Abonnentinnen und Abonnenten einer Monatskarte des Großraum-Verkehr Hannover (GVH) vorbehalten – in einem Jahresturnus wird die Berechtigung kontrolliert. Wer zum berechtigten Kreis der der Nutzerinnen und Nutzer gehört, kann bei der Step gegen Hinterlegung eines Pfands (50 Euro) einen Schlüssel erhalten. Mit dem Betriebsstart wird vor Ort eine Infotafel installiert, der Einstellbedingungen und Kontaktmöglichkeiten zu entnehmen sind.

„Mit attraktiven Bike & Ride-Anlagen an Haltestellen und Bahnhöfen möchten wir noch mehr Menschen zum Umsteigen auf Busse und Bahnen bewegen“, so der Verkehrsdezernent der Region Hannover, Ulf-Birger Franz.

Das Angebot der Bike & Ride-Anlage an der Endhaltestelle Roderbruch ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Förderung des Radverkehrs in der Landeshauptstadt Hannover im Sinne des Leitbildes ‚Radverkehr“, betont Fachbereichsleiter Andreas Bode von der Landeshauptstadt.  

Die reinen Baukosten für die Abstellanlage betragen ca. 75.000 Euro. Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen fördert das Projekt mit 55.000 Euro.