Bauen & ModernisierenSolarenergieHannover, Bauen & Modernisieren, Solarenergie | 24.11.2017

9. EffizienzTagung Bauen+Modernisieren

Vom Bauteil zum Quartier

Die 9. EffizienzTagung Bauen+Modernisieren am 24. und 25. November 2017 im Hannover Congress Centrum wartet wieder mit einem spannenden Programm auf. Im Fokus stehen in diesem Jahr Konzepte und Strategien für CO2-neutrale Gebäude und Wohnquartiere und ihre Tragfähigkeit für die Zukunft. Erstes Highlight des Branchentreffens wird der Plenarvortrag des früheren Bundesumweltministers, Professor Klaus Töpfer, sein. Wie gewohnt informieren in der tagungsbegleitenden Fachausstellung namhafte Unternehmen passend zu den Vortragsthemen über neue und bewährte Produkte.

Zeit: 24. und 25. November 2017

Veranstaltungsort: Hannover Congress Centrum (HCC), Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover

Teilnahmegebühr: 269 Euro netto, Frühbucherpreis 219 Euro netto (bei Anmeldung bis zum 1. September 2017)

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer (PDF zum Download).

Die EffizienzTagung Bauen+Modernisieren 2017 beginnt mit einem Highlight der besonderen Art. Prof. Dr. Dr. Klaus Töpfer, langjähriger Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, wird den Eröffnungsvortrag halten. 1997 wurde er von der UN-Generalversammlung einstimmig zum Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) gewählt, dieses Amt hatte er über zwei Wahlperioden hinweg von Januar 1998 bis März 2006 inne. "Klaus Töpfer ist bis heute ein engagierter und gefragter Vorkämpfer für Umwelt und nachhaltige Entwicklung", charakterisiert e.u.[z.]-Geschäftsführer Uwe Brockmann den früheren Minister, der zu den deutschen Politikern gehört, die weltweit große Anerkennung genießen.

Danach gibt es wie gewohnt drei Parallelveranstaltungen, sodass sich jeder Teilnehmer sein Tagungsprogramm nach seinen individuellen Anforderungen und Interessen zusammenstellen kann. Am ersten Tag stehen zunächst Konzepte für die Energieversorgung einzelner Gebäude und für die nachhaltige Gestaltung ganzer Quartiere bei Neubau und Sanierung im Fokus. Am Nachmittag geht es um wohnungswirtschaftliche Aspekte und Qualitätssicherung beim energieeffizienten Bauen, außerdem wird die multifunktionale Gestaltung von Fassaden diskutiert.

Der zweite Tag startet mit Vorträgen zu energieeffizienten Gebäuden unterschiedlicher Standards und Nutzung. Am Nachmittag beschäftigt sich das Branchentreffen mit Energiespeichermedien und bauphysikalischen Fragestellungen. Mit dem dritten Block wagen die Veranstalter ein Experiment. Uwe Brockmann: "In einem Workshop können die Teilnehmer ihre Gedanken zum neuen Gebäude-Energie-Gesetz in Thesen bündeln, die wir anschließend an den Gesetzgeber übermitteln und die – hoffentlich – auch Berücksichtigung finden werden."

Am späten Vormittag wird die Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Almut Kottwitz, die Landessieger des Wettbewerbs 2017 um die "Grüne Hausnummer" auszeichnen. Der Preis wird jährlich von Mitveranstalter Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen ausgeschrieben. Bewerben können sich Bauherren, die ihr neues Eigenheim mindestens als Effizienzhaus 55 oder als Passivhaus gebaut bzw. ihren Altbau energieeffizient saniert haben.

Die tagungsbegleitende Fachausstellung wird wieder bekannte und neu entwickelte Produkte rund um die Vortragsthemen zeigen. Die verfügbare Fläche ist fast ausgebucht, wer sich noch einen Platz sichern will, sollte sich schnell mit den Veranstaltern in Verbindung setzen. Informationen dazu sowie zur Tagungsteilnahme und zum Sponsoring sind auf der Website der Tagung (www.effizienztagung.de) zu finden. Bis zum 1. September 2017 gilt der Frühbucherpreis von 219 Euro (zzgl. MwSt.). Danach sind 269 Euro (zzgl. MwSt.) für die Tagungsteilnahme zu entrichten.

Veranstalter

Energie- und Umweltzentrum am Deister GmbH

Das 1981 gegründete Energie- und Umweltzentrum am Deister (e.u.[z.]) informiert, berät und vermittelt Bauschaffenden, Energieberatern und Fachinteressierten in Seminaren, Workshops und Tagungen professionell aufbereitetes, direkt anwendbares Praxiswissen zu den Themen energieeffizientes und ressourcenschonendes Bauen mit den Schwerpunkten Luftdichtheit sowie Bauphysik und erneuerbare Energien. Die Gebäude auf dem nachhaltig genutzten Gelände, ein ökologisch saniertes ehemaliges Landschulheim (Baujahr 1926), ein 1991 in Holzrahmenbauweise errichtetes Niedrig-Energie-Gästehaus und ein 2001 gebautes Passivhaus-Schulungsgebäude sowie diverse Modelle von Wandaufbauten und Anschlussdetails in Holz- und Massivbauweise dienen dabei als Anschauungsmaterial.

Gruppen und Einzelpersonen können die Räumlichkeiten des e.u.[z.] für individuelle bzw. speziell konzipierte Veranstaltungen und Aufenthalte mit und ohne Verpflegung buchen.

Mitveranstalter

Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH versteht sich als Kompetenzzentrum in den Bereichen Energieeinsparung, Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Energien, insbesondere im Gebäudebestand. Sie ist eine Einrichtung des Landes Niedersachsen und hat die Aufgabe, den Klimaschutz in Niedersachsen weiter voranzutreiben und die Energiewende zu unterstützen. Drei Hauptaufgabenfelder stehen daher im Fokus der Landesagentur: Die energetische Optimierung von Gebäuden, der kommunale Klimaschutz sowie die Energie- und Materialeffizienz in Unternehmen.

Die im April 2014 gegründete Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen agiert als Unterstützer, Kooperationspartner und Impulsgeber für alle relevanten Akteure im Land und will zugleich den Aufbau neuer lokaler und regionaler Energieagenturen voranbringen. Sie bietet Informationen, Veranstaltungen, Fortbildungen und Kooperationen zu Klimaschutz und Energieeffizienz. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur sind Ansprechpartner für Kommunen, Fachverbände, lokale und regionale Energieagenturen sowie weitere Akteure.

proKlima – Der enercity-Fonds

Der im Juni 1998 gegründete Klimaschutzfonds proKlima ist bis heute europaweit einzigartig. Finanziert wird proKlima von den Städten Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze (zusammen das proKlima-Fördergebiet) sowie von enercity. proKlima bewilligte von 1998 bis 2016 Fördermittel in Höhe von rund 61 Millionen Euro. Die Vergabe des Geldes erfolgt nach festgelegten Kriterien: Die CO2-Effizienz, die absolute CO2-Reduzierung, die Multiplikatorwirkung und der Innovationsgrad der Maßnahmen sind dafür ausschlaggebend.

Der Schwerpunkt der Förderprogramme ist das energieeffiziente Bauen und Modernisieren. Gefördert werden zum Beispiel Wärmedämmungen, Passivhaus-Fenster, Komfortlüftungsanlagen, Anschlüsse an KWK-Anlagen und Solarwärmeerträge. Ziel ist unter anderem die weitere Etablierung des energiesparenden Passivhaus-Standards. Eine wichtige Rolle spielt zudem die individuelle Beratung durch Experten: Zum Beispiel geben von proKlima gelistete Stromlotsen bei Vor-Ort-Terminen Tipps zum Stromsparen und PV-Lotsen helfen bei der Realisierung von Photovoltaikanlagen. Darüber hinaus gehört auch die Ausstattung von Schulen mit Unterrichtsmaterialien zu den Themen Klimaschutz und erneuerbare Energien zu den Aufgaben des enercity-Fonds.