Regionsweit, Windenergie | 29.10.2020

Online-Veranstaltung: Miteinander statt gegeneinander – wie kann das gelingen?

Digitales Themengespräch zum Umgang mit Konflikten zwischen Ausbau der Windenergienutzung und Natur- und Artenschutzbelangen.

Zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ist es notwendig, nahezu die gesamte Energieversorgung in Deutschland auf erneuerbare Energien umzustellen. Dazu gehört – gerade in Norddeutschland neben der Erzeugung von Strom aus Photovoltaik – auch der weitere Ausbau der Windenergienutzung. In diesem Kontext kommt es immer wieder zu Konflikten mit Natur- und Artenschutzbelangen. Doch ist eine naturverträgliche Energiewende möglich? Und welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit der Zielkonflikt zwischen Arten- und Klimaschutz gelöst werden kann?

Diesen Fragen wollen die Klimaschutzagentur Region Hannover und die Leibniz Universität Hannover bei einer gemeinsam organisierten Online-Veranstaltung nachgehen. Nach einem Grußwort des niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies und einem einleitenden Referat von Prof. Manfred Niekisch, dem langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung, gibt es eine Diskussionsrunde. Als Teilnehmende sind nach aktuellem Stand vorgesehen: Kathrin Ammermann vom Bundesamt für Naturschutz, Carla Vollmer vom Umweltbundesamt, der NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger, der Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer sowie Philipp von Tettau vom Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen / Bremen (angefragt).

Wann: Donnerstag, 29. Oktober 2020, 16.30 bis 19.45
Wo: Online, Teilnahme-Link folgt. 
Referent: Prof. Manfred Niekisch
Diskussionsteilnehmende: Kathrin Ammermann (Bundesamt für Naturschutz), Carla Vollmer (Umweltbundesamt), Jörg-Andreas Krüger (NABU-Präsident), Oliver Krischer (Bundestagsabgeordneter) sowie Philipp von Tettau (Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen / Bremen)

Zur kostenlosen Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 21. Oktober 2020 erforderlich, per Mail an energiewendespamfilter@klimaschutzagenturspamfilter.de. Eine Einladung mit detailliertem Programm folgt voraussichtlich Mitte September auf dieser Seite.