Hannover, Solarenergie, Windenergie | 03.06.2019

Warum der Wind die Sonne braucht: Solarstrom-Perspektiven für Niedersachsen

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen hat ein vielseitiges Vortragsprogramm für den 3. Juni 2019 in Hannover zusammengestellt.

Foto: Mirko Bartels

Niedersachsen liegt bei der Erzeugung von Windstrom ganz vorn. Die Nutzung der Sonne für die Stromerzeugung bewegt sich dagegen auf niedrigem Niveau. Denn lange wurde der Norden Deutschlands als sonnenarm und deshalb zu wenig ertragreich eingestuft. Diese Ansichten sind überholt, Solarmodule ernten auch in Niedersachsen reichlich Strom. Zudem ergänzen sich Wind- und Solarenergie im Jahresverlauf ideal. Dank sinkender Modulpreise ist die Erzeugung von Solarstrom konkurrenzfähig geworden, und das Interesse von Unternehmen und Privathaushalten steigt.

Ein enormes Potenzial an Dachflächen bietet große Chancen für eine klimaneutrale Stromversorgung. Vielfältige Regelungen und unsichere Perspektiven bremsen jedoch die Investitionsfreude. Wie kann die dezentrale Stromerzeugung auf Haus- und Gewerbedächern vorankommen und Niedersachsen zum Wind- und Solarenergie-Land werden?

Forscher, Anwender, Politik und Recht debattieren in einem abwechslungsreichen Programm die Perspektiven für Niedersachsen. Das detaillierte Programm finden Sie im Einladungsflyer zur Veranstaltung. Hier geht es zu Programm und Anmeldung: www.klimaschutz-niedersachsen.de/solarstromperspektiven.

Termin: Montag, 3. Juni 2019, 9:30 bis 16.15 Uhr
Ort: Altes Rathaus Hannover, Karmarschstraße 42, 30159 Hannover, Großer Festsaal
Kosten: 45 Euro, Anmeldeschluss ist der 15. Mai 2019